Im Jahre 1905 wurde das Gebäude an der Nibelungenstraße eingeweiht. Die Einrichtung des Gebäudes galt damals als "mustergültig". Die Baukosten von Schule und Schulleiterhaus betrugen einschließlich Schuleinrichtung 76 490,53 Mark, das Grundstück hatte 13 914,95 Mark gekostet.Die Schule an der Nibelungenstraße war die erste Gräfrather Schule, die eine Zentralheizung und eine "Brausebadeinrichtung" (Duschen) besaß. Diese Einrichtung stand allen Gräfrather Schulkindern zur Verfügung und erfreute sich großer Beliebtheit (im Schuljahr 1907 bereits 9095 freiwillige Benutzer!!).Erster Leiter war Rektor Kretzen, dem die Schule am 26. April 1905 übergeben wurde. Von 1942 bis zum Kriegsende wurden in dem Gebäude ein Lazarett und bis zum Sommer 1951 ein Altenheim untergebracht.Während dieser Zeit war die Volksschule Central in drei Räumen in der Ketzberger Straße 73 und in einem Raum der Schule Rauenhaus untergebracht. Es war insgesamt so wenig Platz, daß die damals 379 Schüler in zwei Schichten von 8 - 17 Uhr unterrichtet wurden.
Im Jahre 1951 wurde das Gebäude dann wie der für Schulzwecke umgebaut (32 700 DM Umbaukosten, 12 000 DM für Einrichtungsgegenstände und Möbel) und am 3. November 1951 feierlich eingeweiht.

Auszug aus einer Festrede zur Einweihung:

"Central besitzt nunmehr eine der schönsten Groß - Solinger Volksschulen. Planerische Fähigkeiten und handwerkliches Können schufen gemeinsam lichte und moderne Unterrichtsräume. In dieser Schule muss das Lehren und Lernen eine Freude machen."
Und so sah das Gebäude an der Nibelungenstr. im Jahre 1958 aus
(ohne Bäume, ohne Anbau und mit ganz anderem Eingang):