Albert

 

Er besitzt viele positive Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Ideenreichtum, handwerkliches Geschick, Flexibilität, Hilfsbereitschaft, Verantwortung, Spontaneität und viel Witz und Humor…unser Hausmeister
Herr Albert.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Mottotage der A10b Einleitung

Die A10b nutzte die letzten Tage ihrer HSC-Zeit für sogenannte Mottotage.    
    Mit sehr viel Phantasie und Einsatz verkleideten sich die Schüler an den einzelnen Tagen wie verabredet.
    Sie sorgten schon auf dem Weg zur Schule mit ihren Verkleidungen für rege Aufmerksamkeit. Und in der Schule waren sie an diesen Tagen die STARS!!!
Viel Spaß beim Betrachten der Fotos...

    Alles begann mit dem Motto "Hippie".

Brief einer Austauschschülerin

Im Schuljahr 2008/2009 absolvierte die finnische Austauschschülerin Sini Hämäläinnen ein Austauschjahr an Solinger Schulen. Unter anderem war sie auch an der HSC zu Gast. Über das, was sie hier erlebte, schrieb sie folgenden Brief:

Mach die Augen auf

Ich will euch etwas erzählen, etwas über Vorurteile und etwas über Unwissenheit, etwas was ich in meinem Austauschjahr gelernt habe.

Als Austauschschülerin besuche ich die elfte Klasse in einem Gymnasium, denn die meisten Austauschschüler besuchen in Deutschland in ihrem Austauschjahr ein Gymnasium, egal ob sie die zehnte, elfte oder zwölfte Klasse besuchen. In meinem Heimatland habe ich auch die gymnasiale Oberstufe besucht, aber von Finnland kenne ich nur Gesamtschulen, in denen alle Kinder zusammen bis zur zehnten Klasse gehen. Deswegen war das deutsche Schulsystem mit mehreren Schulformen für mich etwas ganz Neues.

Ich habe meine Freunde im Gymnasium gefunden, denn ich habe am Anfang meines Jahres fast nur Leute von meiner Schule kennengelernt. Ich habe viele gute Sachen von meinen Freunden gelernt, aber auch die Vorurteile gegenüber den Schülern in anderen Schulformen wie Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen. Ich habe auch gelernt, dass man nicht mit den Hauptschülern etwas zusammen macht, weil sie meist alle Ausländer sind. Obwohl ich ja auch eine Ausländerin bin, haben sie mir gesagt: „Ach, du bis doch Finnin, keine Ausländerin.“ Die Hauptschüler waren für mich dann auch irgendwann nur noch die dunkelhäutigen, dunkelhaarigen, sich schlecht benehmenden und lauten Jungen und Mädchen am Bahnhof. Im Gymnasium haben sie mir erzählt, dass es sehr gefährlich in der Hauptschule sein kann und dass die Schüler sich oft prügeln würden.

Manchmal habe ich gefragt: „Woher wisst ihr das, dass die Hauptschüler so schlimm sind? Wart ihr schon mal in der Hauptschule?“ Ihre Antwort lautete: „Nein, wir waren nie da, aber wir haben es von den Leuten gehört. Es ist einfach so.“ Irgendwann war das alles zu viel für mich, ich konnte es einfach nicht glauben, dass alle Hauptschüler etwas ganz anderes als Gymnasiasten seien. Dann habe ich meinen Gastvater gefragt, ob er mir helfen könnte. Er hat dann an einer Hauptschule angerufen und gefragt, ob ich dort für eine Woche die Schule besuchen könnte. Die Direktorin der Hauptschule sagte sofort, es sei kein Problem und sie würden sich freuen, wenn ich käme.

So habe ich eine Woche die Hauptschule Central besucht. Die Woche war einfach wunderschön und interessant. Ich habe so viel gelernt und vor allem habe ich meine Vorurteile verloren. Die Schüler waren richtig nett und ich habe mich in der Schule sofort wohl gefühlt. Sie waren sehr hilfsbereit, offen und haben sich sehr an meinem Austauschjahr interessiert. Es war alles umgekehrt, als ich zuvor gehört hatte. Als ich wieder nach einer Woche meine eigene Schule besuchte, waren meine Freunde sehr neugierig und konnten ihren Ohren nicht glauben, als ich sagte, dass ich eine wunderschöne Woche erlebt hätte.

Die Woche hat meine Augen geöffnet. Wir alle haben die Möglichkeit, unsere Vorurteile abzubauen. Wichtig ist nur, dass man den Mut hat, „die eigene Brille“ abzunehmen und mal mit anderen Augen zu schauen. Ich hoffe, dass irgendwann meine Freunde vom Gymnasium und von der Hauptschule auch befreundet sein können, weil sie eigentlich gleich sind, obwohl sie es nicht glauben oder wissen wollen.

Die Leute sind überall gleich, egal wie viel Geld sie haben, welche Kleider sie tragen, woher sie kommen, welche Hautfarbe sie haben oder welche Schule sie besuchen.

(Sini Hämäläinen, Finnland)

 

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