Herr Preuß begrüßt uns schon an der Türe und führt uns in die Küche im 3. Stock. Dort beantwortet er die vielen Fragen unserer Gruppe. Er arbeitet in der Abteilung für Kundenservice.
Er erzählt, dass man ab dem 16. Lebensjahr in der Bank eine Lehre machen kann. Dabei ist es gut, wenn man schon ein Praktikum bei einer Bank gemacht hat. Einige der Lehrlinge kommen von einer Hauptschule.
Man sollte in Mathematik gute Noten haben, Bio ist da nicht so wichtig. Im Jahr gibt es bei der Deutschen Bank ca. 15.000 Bewerbungen. Da muss man im Bewerbungsschreiben gut begründen können, warum man gerade bei dieser Bank arbeiten möchte. Die meisten, die hier arbeiten, tragen Anzüge. Praktikanten müssen das aber nicht, da reicht gepflegte Kleidung aus.
Wir haben gelernt, dass Geldscheine nicht aus Papier, sondern aus Baumwolle sind. Dadurch sind sie haltbarer und halten auch mal eine Runde in der Waschmaschine aus. Jedes Jahr gibt es neue Scheine. Die alten 5er werden nach und nach aus dem Verkehr gezogen.
Falschgeld wird von den Geldautomaten und Geldzählgeräten aussortiert. Wenn ein Kunde Falschgeld einzahlt, wird immer die Polizei gerufen.
Zum Schluss waren wir noch im Kundentresor mit den Schließfächern, durften aber aus Sicherheitsgründen keine Fotos machen. In die dicken Wände bekommt man nicht mal einen Nagel rein.