Der Kompetenzcheck, auch Potenzialanalyse genannt, ist ein Bestandteil der Berufsorientierung. Der Blick wird dabei auf (noch) nicht entwickelte Kompetenzen, also Potenziale, die in den Schülerinnen und Schülern stecken, gerichtet. Entwicklungsprozesse stehen im Vordergrund. Arbeitgeber legen neben entsprechenden Noten zunehmend Wert auf sogenannte Schlüsselqualifikationen oder Kernkompetenzen:
  • Methodische Kompetenzen beziehen sich auf das Arbeits- und Lernverhalten, etwa Arbeitsplanung, Kreativität oder Problemlösungsfähigkeit.
  • Personale Kompetenzen umfassen das persönliche Verhalten, etwa Motivationsfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Selbstvertrauen.
  • Soziale Kompetenzen beinhalten das Sozialverhalten, etwa Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit oder Konfliktfähigkeit.
Externe Mitarbeiter stellen den Schülerinnen und Schülern dazu handlungsorientierte Aufgaben, um die o.g. Kompetenzbereiche beobachten und anschließend auswerten zu können. Daran anschließend werden den Schülerinnen und Schülern die Ergebnisse des Kompetenzchecks in Einzelgesprächen bekanntgegeben und mit ihnen besprochen. Sie erhalten somit einen Überblick über ihre Stärken und Schwächen und dadurch die Möglichkeit, ihre Potenziale durch gezielte Förderung zu Kompetenzen auszubauen.
Jede Schülerin und jeder Schüler erhält die Ergebnisse auch nochmal schriftlich in Form eines Zertifikates.
 
Der Film unserer Schülerreporter Kevin Hillen und René Latta zeigt, wie so ein Kompetenzcheck aussehen kann.